Eine verblüffend simple Online Marketing Methode für ungeborene Webshops

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Bitte sage mir kurz, wie viel Zeit Du hast: Ich will .

"Schnell! Ein Webshop muss her!" Seit Wochen und Monaten verkneife ich mir diesen Artikel. Eigentlich nur aus einem Grund: Diejenigen, die es betrifft, wollen und werden diesen Artikel nicht lesen.

Hier kannst Du den Artikel weiter auf Deine Bedürfnisse anpassen: .

Die Vorgehensweise hat Methode: Herr Häberle will mit seinen Produkten ins Internet. Und zwar schnell, günstig und bitte Pronto. Ein kompletter Webshop muss her. Mit Anbindung an das interne Buchhaltungs- und Warenwirtschafts-System und allem Drum und Dran. Der Shop soll auch erst öffentlich gemacht werden, wenn alle 2.700 Produkte (oder jede andere beliebige Zahl, die sich hauptsächlich darin äussert, dass die Produktmenge größer ist als die verfügbaren Ressourcen um die Produkte liebevoll und intensiv zu beschreiben) darin erfasst sind. Die Frage nach einem Online Marketing Konzept wird verneint. Das kommt aber dann ganz bestimmt, sobald der Shop online ist. Und wenn der Shop dann auch wirklich online ist, soll sich jemand um die Suchmaschinenoptimierung kümmern. "Welches Shop-System ist denn technologisch eigentlich das Beste?" ...

Google sollte nicht funktionierende Webshops einfach aus dem Index schmeißen.

Was dann passiert, ist schnell erzählt: Der Webshop ist da, das Budget aufgezehrt. Die Kunden bleiben aus, weil die Suchmaschinenoptimierung zeitlich mehr Vorlauf benötigt. Darüber hinaus bewegt sich der Webshop-Betreiber oft in Gewässern, in denen es vor aggressiven Mitbewerbern nur so wimmelt.

Würde ich nicht jede Woche ein paar mal mit solch einer Situation konfrontiert werden, wäre mir das völlig Wurst. Aber irgendwie scheint die ganze Sache immer ein und demselben Muster zu folgen:

  1. Webshop muss her.
  2. Webshop ist da.
  3. Budget ist alle.
  4. Kunden bleiben aus.
  1. Webshop musste her.
  2. Webshop war dann da.
  3. Budget war alle.
  4. Kunden blieben aus.

Was ich bisher gelernt habe: Es ist in 98% der Fälle völlig sinnlos, einem Geschäftsführer in der erstmaligen Webshop-Euphorie zu erklären, dass 80% seines Plans und seines Budgets in die erstmalige und dauerhafte Vermarktung seines Webshops fließen sollte. Oder schlicht und ergreifend mit einem einfachen Prototypen zu starten. Es wird schlicht nicht ankommen.

Weshalb scheitern so viele Webshops?

Die Gründe, weshalb ein Webshop nicht "funktioniert" ist so individuell wie die Unternehmen, die Produkte und die Ziele dahinter. Doch der Blick auf die Menge vieler gescheiterter Webshops zeigt ein sehr eindeutiges Muster. Auf einige, wenige Elemente möchte ich in diesem Artikel kurz eingehen:

Keine ehrliche Marktforschung

Marktforschung braucht Mut. Mut, auf seine bestehenden und potentiellen Kunden zuzugehen. Zu fragen: "Findet ihr das gut, was wir machen?" Und um direkt im Anschluss zu fragen: "Wenn ihr das gut findet, was wir machen, weshalb kauft ihr dann nicht?"

Webshop - Warum kaufen Kunden nicht?

Vor allem die letzte Frage muss vorsichtig und mit Samthandschuhen eingesetzt werden. Die Fragestellung birgt unangenehme Antworten, zwingt den Kunden zu einem Outing nach dem Motto: "Butter bei die Fische - habt ihr kein Geld?" Dennoch sollte sie gestellt werden.

Dann kommen so Antworten wie:

  • "Wir brauchen es nicht."
  • Oder: "Das Angebot bringt uns keinen Mehrwert."
  • Oder: "Wir haben keinen Wettbewerbsvorteil, wenn wir das Angebot einsetzen."

Im B2C-Bereich sehen die Antworten oft anders aus:

  • "Es hat mich nicht angemacht."
  • "Meine Freundin kauft das auch wo anders."
  • "Ihr habt kein Bonusprogramm."

Um herauszufinden, welche Angebote überhaupt in den Webshop gehören, braucht es also mindestens

  • eine Aussage über die "webshopfähigkeit" eines Artikels
  • eine ehrliche Auswertung, ob Kunden sich überhaupt für den Artikel interessieren
  • Informationen, ob und wie die Mitbewerber diesen Artikel - oder ein Surrogat - anbieten.

Die Administration jedes einzelnen Artikels eines Webshops kostet Zeit und Geld. Schon allein aus diesem Grund sollte sich jeder Betreiber auf die Optimierung rentabler Artikel beschränken. Die Frage "Und wie soll ich das für 400.000 Artikel umsetzen?" ist in den meisten Fällen weder zielführend noch rentabel, zumindest solange es sich nicht um eine systematische Verbesserung handelt.

Keine Fokussierung und Positionierung

Bevor ein Aufschrei durch die Reihen geht: Selbstverständlich ist der Webshop XY vollkommen auf den Bereich Matratzen und der Webshop Z gänzlich auf den Bereich "Opel Ersatzteile, Ersatzteile Opel, Opel, Ersatzteile" ;-) ausgerichtet.

Wir haben die gleichen Produkte wie unsere Mitbewerber. Nur billiger!

Viel spannender ist doch oft die Frage: "Ist der Webshop auf mein Kundensegment XY ausgerichtet? Wenn ja, an welchen konkreten Kundenaussagen mache ich das fest?" Um das herauszufinden fragt man am Besten ... die eigenen oder die potentiellen Kundensegmente ;-)

Produktverliebtheit und Selbstüberschätzung

Dieser Punkt ist einer der Gründe, weshalb ich den Artikel eigentlich gar nicht schreiben wollte. Erzähle einem Maniker, dass er übertreibt. Und erzähle einem Geschäftsführer in der Webshop-Euphorie, dass er sein Produkt, seine Prozesse und seinen Markt "etwas verzerrt einstuft". Er wird Dich nicht ernst nehmen - aus gutem Grund. Zumindest aus seinem eigenen guten Grund. Diesen Punkt sehe ich mittlerweile als einen der Haupttreiber, weshalb Webshops scheitern.

Um dieses Manko zu überwinden, gibt es ein simples, extrem schwieriges Mittel:

  • Frage nicht Deine (oft freundlich gesinnten) Mitbewerber, um Deine Einschätzung zu beleuchten.
  • Frage auch nicht Deine Mitarbeiter oder Kollegen.
  • Frage nicht Deine Feinde.
  • Frage nicht Deinen Online Marketing Berater.
  • Frage auch nicht Deinen freundlichen, loyalen Kunden.

Frage als erstes die Kunden, die Deinem Unternehmen gerade den Rücken gekehrt haben. Aus Frust, aus Enttäuschung, weil die Produkte nichts taugen, weil die Logistik Schrott ist oder Deine Prozesse nicht stimmen.

Sie brauchen ehrliches Feedback? Fragen Sie die Kunden, die Ihnen gerade den Rücken gekehrt haben.

Du wirst von keiner anderen Menschengruppe ein schonungsloses und ehrlicheres Feedback erhalten, wie es um Dein Unternehmen und um Dein Vorhaben für einen Webshop in einer ungeschönten Außensicht steht. Ein vergrätzter Kunde hat kein Problem damit, Deine Produktbeschreibung in der Luft zu zerreißen, wenn sie es verdient hat. Von allen anderen Gesprächspartnern wirst Du eher diplomatische Loyalitätsbekundungen und bestenfalls seichte Verbesserungsvorschläge erhalten. Wichtig ist natürlich, dass aus den Rückmeldungen vor allem die konstruktive Kritik entnommen wird.

Eine einfache Online Marketing Methode für Webshops

Jetzt hast Du einen ganzen Artikel gelesen, was nicht oder nur bedingt funktioniert. Dann werfen wir nun einfach einen Blick auf Methoden, die funktionieren und jeden Tag tausendfach eingesetzt werden.

Hier findest Du eine einfache und praxisnahme Methode für die Feststellung, ob sich der Einsatz eines Webshops lohnt:

Online Marketing Tests mit einer Verkaufsseite für einen späteren Webshop

Falls Du Deinen neuen Webshop noch nicht gestartet hast, probiere bitte die nachfolgende Methode aus. Sie ist kostengünstig, kann zeitnah umgesetzt werden und liefert Dir innerhalb weniger Tage eine Aussage, ob eine Online-Vermarktung Deiner Angebote im großen Stil funktionieren kann - oder eben nicht:

  • Identifiziere in Deinem Portfolio das beste Angebot, das Du hast: Nimm das Produkt mit dem höchsten Deckungsbeitrag, der besten emotionalen Kommunikation und dem größten Bedarf innerhalb einer solventen Bedarfsgruppe.
  • Analysiere die Positionierung des Angebots bei Deinen Mitbewerbern und sorge dafür, dass Du keine "Me-Too" Strategie fahren wirst.
  • Erstelle eine einzige, einfache Verkaufs-Seite für dieses Angebot und bewerbe es im selben Umfang, wie Du es für den Webshop ohnehin gemacht hättest: Durch PR, SEO, SEA, Affiliates, Social Media, Videos, Offline-Werbung, Gutscheinaktionen ...
  • Ziele auf der Verkaufs-Seite auf die emotionale Kommunikation ab und preise das Angebot authentisch und empathisch an, als würdest Du gerade Dein eigenes iPhone / Android Handy / {eigenes Statussymbol hier einfügen} vermarkten.

Integriere einen einfachen Kaufprozess und eine robuste Logistik. Führe einfache A/B Split-Tests durch. Reproduziere diese Schritte für drei, vier, fünf weitere Produkte. Messe relevante Metriken wie Zugriffszahlen und Kaufraten. Interpretiere die Resultate und entscheide nach einigen Tagen, welche Bedeutung Du der sorgfältigen Konzeption Deines Webshops fortan beimessen möchtest.

Ein Prozess für eine solche Verkaufsseite kann zum Beispiel so aussehen:

Online Verkaufsprozess
Was für drei ausgewählte Produkte nicht funktioniert, funktioniert für 2.700 Produkte noch weniger.

Unterm Strich: Es gibt eigentlich fast keinen Grund, vor der Konzeption eines Webshops kein ausführliches Testing bzw. Prototyping zu betreiben.

Gutes Gelingen wünscht Dir

Dein Karl

Noch mehr Lesestoff zu "Onlinemarketing Strategien"

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Wertvolle Kommentare smarter Leser

Genialer Artikel. Und so schön aus dem Leben. Ich hatte gerade auch wieder einen schönen Fall, wo mir eine esotorisch veranlagte Person mit hochleuchtenden Augen erzählt hat, dass er jetzt auch sein Produkt -eine einmalige Weltneuheit- online vermarkten will. Im gleichen Atemzug erzählte er mir, dass dies auch gleich mehrsprachig geschehen solle, damit ganz Europa damit bedient wird. Er sprach -festhalten- davon, er würde dieses Jahr noch Millionen verdienen. Ich bin ja mal gespannt... *kopfschüttel*

- Max Adler

Wahnsinns Artikel. Den habe ich gleich mal an meine wichtigsten Shop-Kunden weitergeschickt. Bin gespannt auf deren Reaktionen. Ok. Sehr wahrscheinlich verstehen sie ihn nicht. Aber lesen müssen sie ihn trotzdem. :-D

- Frank Wollweber

Ahmen! Ende und aus! Mehr gibt es wirklich nicht zu sagen!

- Jenns

Vielen Dank! Klare Worte, klare Sache! Der Artikel hat Spaß gemacht und motiviert.

- gcroth

Auch wenn das ein dämliches Kommentar ist, aber ich finde den Artikel mal RICHTIG RICHTIG GUT! Der Link geht sofort an meinen Cheffe wenn der aus dem Urlaub wieder da ist.. mit dem Hinweis.. ich brauch endlich mal eine "freie Hand" !

- Dennis Farin

[...] seinem Blog veröffentlicht. Zitat: Die Vorgehensweise hat Methode: Herr Häberle will mit seinen Produkten ins [...]

- Warum viele Webshops nicht erfolgreich werden! |

Es passiert tagtäglich und wird so oft von Agenturen ignoriert. Meine Meinung ist ja, wenn mehr Agenturen so etwas grundsätzlich erstmal ablehnen würden und vor allem mehr Aufklärungsarbeit leisten würden, kämen die Webshopleichen gar nicht erst zustande. Leider gibt es immer wieder Unternehmen, die diese Wünsche gnadenlos umsetzen, tun sich selbst aber keinen Gefallen, denn jeder Auftraggeber kommt mit der Aussage: Sie sind Schuld, Sie haben den Webshop gemacht, aber er bringt kein Geld!!! Warum nicht vorher schon intervenieren? LG P.S. Der Artikel ist super!

- Petra H.

@Karl Danke für diesen -wieder einmal-genialen Beitrag. @Frank Mutig, wie Sie hier über Ihre "wichtigsten Shop-Kunden" schreiben und dann diesen auch noch mitteilen, wo der Beitrag/Ihr Kommentar zu finden ist. Hut ab! @Max Na wenn der jetzt endlich ein esotorisches Produkt erfunden hat, was auch FUNKTIONIERT,klappt das sicher auch mit der Million.

- rob mckenna

Warum hast Du mit diesem Artikel so lange gewartet - liest sich toll und enthält eine klare Kernbotschaft. Gern möchte ich auf Franks Kommentar eingehen: Das Problem, welches in der Realität viel zu häufig auftaucht ist, dass die Kunden es auch nicht verstehen wollen und können und sich somit keine Zeit nehmen, in die Materie Shop tiefer einzusteigen. Shopbetreiber wissen von Google, sind aber leider nicht immer bereit in Suchmaschinenoptimierung zu investieren und auch einige unserer Kunden begründen diese Einstellung im ersten Moment mit einem nicht messbaren Ertrag. Um obigen Problemen vorzubeugen, sollte man einfach bei der Auswahl der Kunden vorsichtiger sein. Wir haben in den letzten Monaten so viele Anfragen im Keim ersticken lassen. Bei Anfrage nach gut und günstig bekommen die Anfragenden auch immer eine ehrliche Antwort: Zu viel zu tun und für wenig Geld wird und kann nicht gearbeitet werden. Nicht nur weil die Brötchen verdient werden muss, sondern weil es einfach keinen Spaß macht. Und wenn ich 100%ige Freude am Shop und Kunden habe, wird das Ergebnis noch besser. Fazit: Was im alltäglichen Business gilt ist auch in Onlineshops nicht wegzudenken. Nur in Teamarbeit lässt sich ein gutes und langfristiges Ergebnis erzielen. Shopbetreiber, Marketing sowie Shopentwicklung müssen an einem Strang ziehen. Gut und günstig passt in der Regel nicht zusammen!

- Shoptrainer

... und wo ist der Clou? - Wäre denn besagtes iPhone überhaupt entwickelt worden, wenn Innovation sich aus Kundenumfragen speisen? - Wieso ist ein Online-Händler wie Amazon Marktführer trotz unsäglicher Usability des Portals? - Hätte es je im Prä-Google Zeitalter eine Mehrheit von Internetnutzern gegeben, die sich genau so eine spartanische Suchseite wie dann Google war wünschten? 3x: No, no, no ! Natürlich ist jeder ein Träumer, der glaubt die bloße Präsenz irgendeines Produktes oder einer Leistung im Internet - und sei sie noch so grandios - sei Garant für den merkantilen Erfolg. Dem ist natürlich nicht so, aber das gleiche gilt auch für einen Shop in der realen Welt. Bloße Präsenz auf der Düsseldorfer Königsallee reicht eben nicht. Und dennoch... all dieser "Optimierungs-Wahn" führt lediglich dazu die bereits ausgetretenen Pfade noch breiter zu walzen! Erlogene und erschwindelte Rankings... dämliche Durchnittsprodukte, die eben (nur) massentauglich sind, werden durch diese Techniken, iLike It's, Twitters, Bewertungen und dem letztendlich Kaufverhalten das dann wieder das Ranking befeuert hochgejubelt. Alles andere fällt dagegen ab... Das wird letztendlich zu einer Verarmung des Angebots führen und viele Produkte werden sterben oder es wird sie erst gar nicht geben. Wir z.B. leisten uns, ganz gezielt auch Produkte in den Focus zu rücken, die etwas "abseitig" sind. Die Verkaufsschlager setzen wir bewusst nicht an die erste Stelle.

- Daniel Holtwiesche

Danke für diesen Artikel, schön mal so eine Meinung zu lesen! Hinzufügen möchte ich: Viele angehende Shopbetreiber denken sich Märkte aus, wo gar keine Nachfrage (z.B. = Suchvolumen) besteht.

- Christopher Bauer

Zu diesem Artikel fällt mir "nur" folgendes ein: Das trifft den Online Nagel auf den Kopf!

- John

Du sprichst mir aus der Seele - haben aktuell mehrere Kunden mit der Gabe, jedes noch so offensichtliche Problem weg zu diskutieren! Werde mal auf diesen Beitrag verweisen. Vielen Dank für die Arbeit!

- Alex

@Karl:...der Webshop ist noch nicht gebaut und ich habe den Artikel trotzdem gelesen. Wenn ich jetzt auch noch die Tipps berücksichtige, ist das ja schon fast ein Kulturschock. Danke!

- Oliver Zeh

Lieber Oliver, Du musst die Tipps ja nicht 1:1 übernehmen ... es ist nur eine von vielen Methoden, um im Vorfeld die Interaktion des Marktes und der Prozesse einschätzen zu können. Unvorbereitet bezahlt man diese Erfahrung in der Regel mit unnötig viel monetären Mitteln. Ich sende Dir übrigens im Laufe der nächsten Tage noch ein, zwei Kontakte ;-) Herzliche Grüße, Karl

- Karl Kratz

Nun, wie heisst es so schön im Versandhandel - am besten Sie testen. Insofern weiß ich nicht, ob man vorher unbedingt in Marktstudien zuviel geben sollte oder ob ein etwas grösseres Sortiment in nem schnell aufgesetzten "Wegwerfwebshop" nicht der bessere Weg wäre, als nur 4, 5 Topseller zu testen (insbesondere wenn es sich um Sortimente handelt, die sich nur rechnen, wenn die Warenkörbe mehr als 1 Artikel umfassen) Ansonsten geht es natürlich NOCH rustikaler - wieso brauchst es überhaupt für erste Erkenntnisse ein rustikale Logistig? Warum muss ich überhaupt Ware ausliefern? Reicht für erste Erkenntnisse nicht ein reiner "Trockentest"? Nicht die feine Art und in Internetzeiten sicherlich grad für bekannte Unternehmen aus Imagegründen gefährlich, aber um "mal schnell" ein bißchen Feeling zu bekommen ggfs auch ein gangbarer Weg.

- Unternehmensberatung Wiechert

Lieber Herr Wiechert, welche Methode tatsächlich eingesetzt wird, hat (wie Sie schon schreiben) tatsächlich nur etwas mit der Schmerzgrenze des Betreibers zu tun ;-) Mir ist in diesem Artikel wichtig, dass es überhaupt erst einmal zur Minimalkonzeption und zum Testing kommt ... Aber die Erfahrung haben Sie sicher noch öfter gemacht, als ich :-) Herzliche Grüße und einen schönen Tag, Karl Kratz

- Karl Kratz

Hi, ein echter `Kalle´ mal wieder, macht Spaß zu lesen... Grüße Gretus

- Gretus

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht mit Ihrem Artikel und er spricht mir ,als Dienstleister mit gut 10 Jahren Erfahrung in dem Markt, aus der Seele. Aber ich denke das wir alle doch ,in unserer Funktion als Kunde, Tag für Tag so oder ähnlich handeln. Ich denke das es absolut menschlich ist und es ganz schlicht daran liegt, das wir einfach nicht mehr in der Lage sind mit dem Fortschritt schritthalten zu können und wir völlig überfordert mit der Flut an neuen Möglichkeiten sind. Wir sind ständig gezwungen auf Basis von bestenfalls Halbwissen zu entscheiden. Die Kluft zwischen Experten und Kunden im allgemeinen geht immer weiter auseinander und häufig haben wir nur noch Klischees darüber im Kopf wie Dinge zusammenhängen. Ich denke das es unserer Pflicht ist zu beraten und feinfühlig die notwendigen Konzepte zu kommunizieren ohne von oben herab vom Thron des Experten zu sprechen und zynisch über die "Dummheit" des Kunden zu urteilen. Der Kunde kann es und muss es eben auch nicht wissen. Meiner Meinung nach, ist es nicht die Kunst in der Lage zu sein einen einen technisch optimal entwickelten Webshop zu programmieren sondern mit viel Geschick und Feingefühl den Kunden an die Hand zu nehmen. Auch wenn der Kunde als absolut Beratungresistent erscheint. Ich bin auch häufig darüber frustriert aber der größte Fehler ist es von seinem Expertenwissen auf das Wissen des Kunden zu schließen. E commerce und Online Marketing ist auch nicht wirklich Raketenwissenschaft. Manchmal muss man einfach zum Wohl des Kunden, trickreich diesen zu dem bewegen was richtig wäre und wenn der Kunde einem als Experten vertraut, funktioniert das auch. "Sell Them What They Want, Give Them What They Need." Was ist aber wenn das Budget nur bis zur Erstellung eines Shops reicht, nicht aber zur Vermarktung? Dazu kann ich nur sagen, das große Agenturen häufig extrem überteuerte Preise für Webshops aufrufen weil sie mit Ihrem großen Overhead an Kosten das viele Geld benötigen. An dieser Stelle wird auch gerne mystifiziert und verkompliziert um die Arbeit wertiger erscheinen zu lassen und somit mehr aufrufen zu können. Da bekommt man gerne schonmal 30.000 Euro und mehr für die Erstellung eines Webshops aufgerufen. Da wird völlig überquallifiziertes Hosting verkauft mit dem man Zappos betreiben könnte wo die Realität bei Neulingen im E-commerce ganz wo anders liegt. Ganz gleich wie groß die Firma in der offline Welt ist, am Anfang liegt der Absatz im Internet häufig so niedrig das man das man eigentlich auch erstmal mit Amazon, einem Yategoshop oder einer standard community Version von Magento die man auf einem Gameboy hosten könnte loslegen kann. Das verträgt sich natürlich häufig nicht mit der Eitelkeit des Kunden. Aber das ist alles nur eine Frage der Kommunikation und wie ich mein Konzept verkaufe. Der Kunde will eine Lösung, ein besseres Resultat, mehr Umsatz auf einem zusätzlichen Kanal und keinen Shop. Kunden wollen keine Website sondern das was eine Website für sie und ihr Unternehmen tun kann. Kunden möchten Pakete und kein Rohprodukt. Für den Kunden ist das Erstellen eines Webshops, SEO und SEM eine Sache. Was als Beratungresistent gesehen wird, ist häufig einfach nur Überforderung. Ich will niemanden der mir ein Problem löst nur damit ich danach ein neues vorfinde das gelöst werden will. Ich will einfach nur das die Kiste läuft. Mich als Kunde stresst dieses ganze blöde Geschwätz über das Internet und Social media eh schon maßlos und warum kann es nicht einfach alles so weiterlaufen wie wir es mit unserem Unternehmen schon immer gemacht haben. Ruft doch einfach 30.000 Euro für den Shop auf und setzt eine standard opensource Shoplösung auf, baut ein schönes Template welches der CI entspricht (alles für 5000 Euro zu machen) und macht doch einfach im Hintergrund alles was der Kunde braucht um Erfolg haben zu können. Natürlich Vorausgesetzt er hat mindestens ein gutes Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Aber das kann man ja klären bevor man einen Auftrag annimmt. Wir lehnen Aufträge von Firmen die kein Webfähiges Produkt haben auch einfach ab. Denn unterm Strich sind für den Kunden wir schuld wenn er keinen Erfolg im Netz hat nachdem er viel Geld und Zeit investiert hat. Nur glückliche Kunden sind eben auch gute Kunden die wiederkommen und einen weiterempfehlen.

- Philipp Briese

Aber Hallo, ich betreibe (oder, treibe ihn vor mir her) auch einen Onlineshop. Habe mich deshalb auch nicht getraut, hier meine Website zu erwähnen. Dieser Artikel ist ja wohl so etwas von direkt und schonungslos. Genau das, was ich eigentlich schon lange gesucht habe. Ich muß mir das alles (Artikel+Kommentare) erst noch mal in Ruhe durchlesen, bzw. zu Gemüte führen. Es sind ja so wahnsinnig viele Ideen und hintergründige Meinungen hier verteten. Schöne Grüße aus Meck-Pomm

- nebeltal

[...] den Artikel auch “Die Wahrheiten des Karl Kratz” nennen. Zumindest ist dieser Beitrag unser Link-Tip der Woche und besonders für frische oder künftige Webshopbetreiber interessant und relevant. Grundlegend [...]

- Links der Woche #2 – Wahre Worte an Shopbetreiber, Selbständig im Netz, Facebook ändert Stadtnamen | eCommerce-Blog

[...] – In dieser Woche veröffentlichte Karl Kratz in seinem Online Marketing Blog einen Artikel, der mich aus beruflichem als auch aus privatem Interesse heraus absolut begeisterte. Karl Kratz bewegt sich seit 12 Jahren als Experte im Bereich des Online Marketings und [...]

- Link-Tipp: Kein Online Marketing, kein Online Shop | Onlinelupe.deOnlinelupe.de

Das liegt einfach daran, dass jeder nach dem lesen eines einzigen Satzes glaubt, das ganze Buch gelesen und verstanden zu haben. Was kümmern mich die allgemeingültigen Regeln, wenn ich ja so viel klüger bin als die anderen. Das ist selbst bei einfachen Firmenwebseiten so. Wenn einer der Verantwortlichen sagt, das ist so, dann ist das eben so. Er kennt eben nur seinen eigenen persönlichen Geschmack. Ob den aber die Kunden interessieren? Senden sie ihren Artikel an eine ebensolche verantwortliche Person, dann wird der oder die schwer beleidigt reagieren, weil er oder sie das eigene so stolze Ego angekratzt sieht. Und vor allem, Sie sind schuld, warum auch haben sie das Thema nicht richtig rübergebracht. Das sind leider meine Erfahrungen, auch außerhalb von Onlineshops. Ohne Vertrauen in denjenigen, der die Arbeit übernommen hat, läuft alles schlechter und das Resultat wird nie so, als wenn (berechtigtes) Vertrauen durch den Auftraggeber vorhanden ist. Viele Grüße

- SELO

[...] Online Marketing Methode für ungeborene Webshops [...]

- Top 10 der Woche 05/11 « Wochenrückblicke

KISS: Auf den Punkt gebracht Herr Kratz!.

- Sellando

Hi, da stellt sich mir als angehender Shopbetreiber noch eine Frage: Wenn ich ein Produkt habe, das es in 3 verschiedenen Mengeneinheiten gibt und auch als 3 eigene angelegt werden, muss ich dann auch 3 unique Artikelbeschreibungen machen? Denn wenn ich bei den das selbe reinschreibe ist es doch doppelter Content, den google und co. nicht gerne seht? Liebe Grüße und super Blog! Frederick

- Frederick

Lieber Frederick, danke für Deinen Beitrag - das ist natürlich eine berechtigte Frage. Ich hoffe, dass ich diese richtig verstanden habe, da ich nun leider das angebotene Produkt(?) nicht kenne. Bitte korrigiere mich, falls ich mit meinen Annahmen falsch liegen sollte: Generell sollten auf diese Weise natürlich keine doppelten und dreifachen Inhalte erstellt werden. Wenn für die drei unterschiedlichen Mengeneinheiten zwingend dedizierte Präsentationen des Angebots erstellt werden müssen, muss das aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Nachteil sein. Vielmehr sehe ich darin eine Vorteil, um z.B. aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung eine größere Variation an guten (!) Texten bereitzustellen (unter Anderem für die Ausrichtung auf unterschiedliche Schreibweisen eines Suchbegriffs etc.). Denkbar ist auch eine Nutzung der drei "erforderlichen" Beschreibungen, um ein und dasselbe Produkt für unterschiedliche Bedarfsgruppen anzubieten: Endverbraucher, Unternehmenskunden, Distributoren - jede dieser Bedarfsgruppe hat oftmals andere Prioritäten. Falls jedoch keine drei unterschiedlichen Präsentationen machbar sind, kann die Auswahl eventuell fallbasiert auf einer einzigen Verkaufsseite abgebildet werden (z.B. durch eine Auswahlfunktion o.ä.). Ich hoffe, das hilft weiter - falls nicht, wäre eine kurze Beschreibung des Produkts oder der Dienstleistung von Vorteil :-) Herzliche Grüße, Karl

- Karl Kratz

[...] Den ganzen Artikel lesen. [...]

- Eine verblüffend simple Online Marketing Methode für ungeborene Webshops | xtcModified eCommerce Shopsoftware

Guter Artikel Herr Kratz, trifft den Nagel auf den Kopf. Erschreckend ist, wieviele Shopbetreiber keine Ahnung haben, unendlich viele Stunden Zeit investieren, um mit irgendendwelchen "Baukastenshops" versuchen Geld zu verdienen. In der Zeit hätten sie mal lieber jemanden beauftragt, der Erfahrung hat, und mit ihrem Tagesgeschäft das Geld dafür verdient. Mich erstaunt außerdem, wieviele ihr Business fast komplett auf Amazon Marketplace oder Ebay aufbauen. Letzendlich sind es Amazon Kunden, und nicht die eigenen. Das geld, was an Prov. gezahlt wird, hätte man lieber in eigenes Markting usw. gesteckt. Den Artikel werde ich sicher noch einige Mal an befreundete Kunden und Shopbetreiber weiterleiten ;-))

- Matthias

Klare Wort und ein spitzen Artikel, der mich etwas zum schmunseln gebracht hat. Ich selber besitze seit 7 Jahren einen Onlineshop. Es ist schon erstaunlich wie blauäugig viele an die Sache rangehen und viel Geld will auch niemand ausgeben. Mich wundert das nicht, dass nach 1/2 Jahr die meisten Ihren Onlineshop wieder dicht machen oder pleite sind. Der Artikel bringt das wirklich auf dem Punkt, was ich mir immer denke.

- Dani

[...] Quelle: karlkratz.de/… [...]

- Schnell, ein Shop muss her: Methode für ungeborene Online-Shops » Speed4Trade Weblog

Ja, Kunden sind schon eine komische Spezies: Sie wollen meistens Alles und das nicht nur sofort, sondern am Besten gestern. Natürlich darf das, wenn überhaupt, nur wenig kosten. Richtig ist auch , dass Deutschland eine Service-Wüste ist und deswegen wird man auch oder gerade bei vielen Business-Kunden auch sowas wie Demut, Lernbereitschaft und innovatives Denken und Handeln nur selten finden können. Richtig ist aber auch, dass das Wort Dienstleister von dienen (Diener) kommt und in dienen steckt eine sehr große Portion Demut… Als Dienstleister muss ich die richtigen Fragen stellen, anschließend gut und lange dem Kunden zuhören, um soviel wie möglich über seine Arbeit, seine Produkte/Leistungen und seine Kunden zu erfahren. Meistens reicht dieses aber nicht aus und ich muss im Internet oder anderswo recherchieren, um dann die allerbesten Ideen für ihn zu entwickeln, die ihn dann möglichst zum erfolgreichsten Shop- oder Webseitenbetreiber der Welt machen. Aber auch das reicht noch nicht aus, denn das Wichtigste muss ich noch tun Ich muss ihm vor allem seine Ängste nehmen. Denn erst dann wird er sich gerne von mir zum Erfolg führen lassen, selbst dann, wenn er erkennen muss, dass seine Wünsche nicht sofort und auch nicht für ein Ei und ein Butterbrot zu erfüllen sind. Wenn er dann während bzw. nach der gemeinsamen Arbeit mir aus vollem Herzen für die gemeinsame Arbeit dankt, dann freue ich mich riesig darüber, nicht nur weil er dann auch gerne und schnell seine Rechnung begleicht, sondern mich darüber hinaus auch gerne weiterempfiehlt. ;-) Weiterempfehlen wird er mich zu Recht nicht, wenn ich seine Wünsche und Ängste nicht ernst nehme und ihn sogar (in der Öffentlichkeit) beschimpfe (beratungsresistent) und/oder für dumm verkaufe, indem ich ihm z.B. einen solchen Artikel zusende, obwohl ich genau weiß, dass er diesen auch gefühlsmäßig nicht verstehen kann. Letzteres ist nur dumm/arrogant und in keinem Fall und für keinen hilfreich. Ein Diener ist nicht arrogant, auch wenn er mehr weiß, wissen muss, um seinem Herrn helfen zu können; er verschwindet auf leisen Sohlen, wenn er nicht benötigt wird, ist aber immer sofort wieder da, wenn er gebraucht wird und erträgt auch meistens die Launen seines Gebieters… Es wäre schön, wenn möglichst alle Dienstleister die Verhaltensweisen eines guten Dieners verinnerlichen würden. Denn dann würden diese Diskussionen endlich der Vergangenheit angehören und auch Deutschland keine Service-Wüste mehr sein. Letzteres würde auch uns Dienern das Leben leichter machen. :-)

- Elke Burmester

tolle Idee Kunden zu befragen, welche nicht gekauft haben. Bei vielen Providern auch schon sehr oft eingesetzt. Aber wie soll ich das mit meinen abgesprungenen Kunden vom Webshop machen???

- naturavis

[...] beispielsweise monatelange Arbeit in einen Webshop zu investieren, ermöglicht die Strategie “kleine Schritte” oft bereits innerhalb [...]

- Dekonstruktivismus im Online Marketing

Auch dieser Artikel ist genial, gerade die "Testphase" mit den sofgfältig ausgewählten Artikeln kann eine menge Geld und Zeit einsparen. Ich werde dieses Konzept selber testen.

- Mirko

[...] Karl Kratz inspiriert und von meiner heutigen Arbeit gebrandmarkt möchte heute dazu animieren Mut zur [...]

- » Komm auf den Punkt! – Zeit ist Geld!

Webshop=sehr viele Arbeit!

- Anne

Bevor man ueberhaupt an einen Webshop denkt sollte der jenige Mensch erst an sich selber und dann an sein Produkt glauben!Denn wie schoen der Artikel auch nur sein kann,es hilft niemanden wenn der jenige Im Angst oder Zweifel mit Kreditausleihung und mit Schulden an der Bank einen Webshop eroeffnet.Deswegen sollte man sich vorher beraten lassen.Natuerlich wenn man schon eroeffnet,sollte man mit sehr viel Geduld anfangen zu lernen und das Herz mit guten Verhalten und Glauben oeffnen!Und was es der Verkaufseite angeht:z.b.SEO,SEA,Social Media,Videos,besonders Gutscheinaktionen die ja auch einen haufen Geld kosten,wuerde ich mich am Anfang ein bisschen einschraencken und mit minimalen Vorgaengnissen anfangen!(bis man quasi sich ein bisschen aufbaut). Ueber den Textartikel koennte man doch diskutieren sowohl auch ein bisschen ausbessern und anders argumentieren!Aber die Idee den Kunden zu befragen,welche nicht eingekauft haben,finde ich doch eine tolle Idee! Trotzdem Danke fuer den Beitrag und den Tips!

- Emma

[...] Beitrag auf karlkratz.de: Eine verblüffend simple Online Marketing Methode für ungeborene Webshops Defekten Link [...]

- Linktipp: “Schnell! Ein Webshop muss her!” ::: xtc-load.de

Guter Artikel aber wie immer gibt es viele Standpunkte. Der Programmierer wird wieder sagen, er bekommt zu wenig Zeit/Budget, der Designer ebenso. Letztendlich geht es doch meist nur um ein viel zu geringes bzw. unrealistisches Budget. So wird leider viel Geld verschenkt und Projekte in den Sand gesetzt. Viele Kunden wollen mit den Shops tausende Euros im Monat verdienen, sind aber nicht einmal bereit, einen solchen angepeilten guten Monatsverdienst für die Fertigung auszugeben. Man beziehe das einfach mal auf ein Ladengeschäft. Das zahlt man auch nicht im ersten Monat ab :-) Das geht über Jahre. @Petra H.: Ich sehe hier nicht die Schuld bei den Agenturen, jedenfalls nicht grundsätzlich. Wie schon im Artikel steht, es ist oft ein Reden gegen die Wand. @Max Adler: Das kenne ich und dann meinen die Kunden 1000 € wären für den Shop schon zu viel des Guten :-)

- Peter Schuhknecht

Der Artikel habe ich gleich einmal ins PDF gepackt und im Kreis herumgereicht. Danke, dass ich da mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Aber wieso wollen es die Kunden nicht glauben? Ich arbeite seit 6 Monaten an meinem eigenen Shop mit ca. 50 Produkten und es ist immer noch nichts online. Warum wohl? Der Shop ist halt einfach noch nicht fertig und der Kunde kann immer noch problemlos per Telefon bestellen. Also geht auf die Leute ein die einen Webshop "von heute auf morgen" auf die Beine stellen wollen und fragt nach, was Sie in einem Jahr damit umsetzen wollen. Dann wissen sie auch was ein guter Webshop kostet.

- Fredy

Stimmt Freddy aber viele "wissen" es halt dann immer noch nicht. Scheinbar geistert immer noch der Sinn nach dem schnellen Geld umher und viele denken, einen professionellen Onlineshop, er Alles alleine macht, samt super Werbung und anschließendem nicht enden wollenden Besucherstrom gibt es schon ab 2000 € :-)

- Peter Schuhknecht

Interessanter Artikel. Es ist immer wieder traurig zusehen zu müssen, wie Optimisten einen ganzen Monatslohn in einen neuen Webshop investieren, nachdem sie kein einziges Produkt am Telefon verkauft haben. Meine Frage lautet im Normalfall: "Wieviel in Prozent des bisherigen Umsatzes, wollen sie über das Internet generieren?" Grosse Augen und fragende Blicke sind das Uebliche an Antworten die auf diese Frage bekomme. Fast definitiv werde ich auch keinen Webshop für so einen Auftraggeber realisieren können. Aber ich durfte schon etliche Marketingkonzepte auf die Beine stellen helfen. Ist genauso lukrativ und es schläft sich bessen. Wenn dann das Konzept nach 1 - 2 Jahren auch noch erfolgreich wird, habe ich den Webshop ebenfalls im Sack! Danke für den Artikel Grüessli aus der Schweiz Alphons / Webinfo Ganterschwil

- Alphons

Der Artikel beschreibt die Realität genau richtig. Es macht zwar Sinn den Vertrieb im Internet zu prüfen, aber bitte mit genug Vorlauf und einer kompletten Marktanalyse. In der Fläche ist der Markt nicht immer transparent, im www ist es wahnsinnig transparent und der Wettbewerb ist nur einen Klick entfernt. Um im www erfolgreich zu sein (ich bin mir sicher, dass maximal 5% aller onlineshops es sind) ist neben know-how auch Ausdauer und Fleiss gefragt. Das vergessen leider die meisten.

- Mathias

[...] Eine verblüffend simple Online Marketing Methode für ungeborene Webshops [...]

- Die intensivsten Online-Marketing-Artikel im Blog 2011

Solche tollen Artikel helfen ungemein, die eigentlichen Probleme mal von der 'anderen Seite' her zu hinterfragen. Danke dafür! ;)

- Eric

[...] in diesem Shop tummeln – ein “Phänomen“, das ich bereits im letzten Jahr in Bezug auf einen Artikel von Karl Kratz beschrieben [...]

- Stolperstein Online Business – so funktioniert´s nicht! | Onlinelupe.de

Hehe, den Artikel kann man mit etwas Fantasie auch auf andere Online-Ventures übertragen. Schon gefühlte 100mal erlebt.

- Tom

Klasse Artikel, Wichtiges genial auf den Punkt gebracht. Dank dir Karl. VG Jens

- Jens

Ja in der Tat aut den Punkt gebracht. Aber ich bin der Meinung das "Geschäftsführer" bzw. Unternehmer einfach nicht richtig beraten werden. Wer von denen kann den beurteilen ob der Preis für seinen Shop gerechtfertigt ist oder ob er das auch alles so benötigt. Die Idee mit einem Protoshop ist da sicher ganz gut. So kann man die ersten Gehversuche machen, da es auch noch ganz andere dinge gibt, welche Geld verschlucken im eCommerce ;-). Viele Grüße aus Au

- Rico

Ach, Karl, das ist alles nur zu gut bekannt. In irgendeiner Zeitschrift steht, dass die Online-Umsätze massiv steigen. Oder ein Entscheidungsträger hört das von einem vermutlich ebenso ahnungslosen Geschäftspartner. Immerhin: Amazon und Co. machen online ja Milliarden, das weckt Begehrlichkeiten. Der ganze Tanz fängt schon bei der Shopauswahl an. Klar, man kann auch 1.000 Produkte in einen Mietshop stecken. Alternativ will jemand mit einem absoluten Kleckergeschäft gleich ein Oxid oder Magento am besten noch 4- oder 5-sprachig mit Produkten aus China, die er in Amerika verkaufen möchte. Dazwischen scheint es nix zu geben. Und wenn dann alles vom Bruder des Freundes des Kollegen (der ja "Internet" kann, weil der die besten Pornosites und Witzseiten kennt) für 125 Euro eingerichtet ist, gucken alle dumm. Oder wenn die Pixelschubser und Universalberater mal eben Tausende versenkt haben, ohne das Aufträge reinkommen, schreien alle auf das böse Web. Beratung wollten sie nicht zahlen. Seminare wollten sie nicht zahlen. Fachleute wollten sie nicht zahlen. Auch selbst mal schlau machen ist nicht. Die wissen meist noch nicht mal, was die nicht wissen - und wie es viel besser gehen könnte. Missionieren bringt da aber nix. Damit fährt man solche Leute idR nur sauer. Selten aber doch vorkommend sind die Kunden, bei denen das der Chef oder das mittlere Management mal alles umkrempelt und richtige Fachleute dazuholt. Der Rest wird es im Web nie schaffen.

- Onliner

Der Artikel ist erste Sahne! Liest sich nicht nur einmalig, sondern hat eine Kernaussage die ihres gleichen sucht. Lustiges Statement von meinem Vorposter von wegen: Produkt ist eine Weltneuheit und durch Online-Vermarktung fließen nun Millionen in`s Töpfchen.. so was ist leider keine Seltenheit ;)

- Andi

Guter Artikel der uns aus der Seele spricht. Leider gibt es genug Marktteilnehmer die Genau das Gegenteil tun. Seien es die Mietshopanbieter, die jedem klar machen das so was ganz einfach ist, und alles ist SEO optimiert und ebenso die unzähligen Dropshipping-anbieter. Selbst wenn Sie als Berater dem Kunden die Schwierigkeit ehrlich offen legen. Geht der Kunde zu einem anderen Berater der Ihm nach dem Munde redet, und keine Ahnung von dem Thema hat.

- Gründercoach

Hallo Karl Kratz, VIELEN DANK für den hervorragenden Artikel. Schon lange nicht mehr in so kurzer Zeit so viel Fakten gut aufbereitet gelesen! VG AK

- Alexander Kleerebezem

Toller Artikel, der auch mir als Texterin aus der Seele spricht. Leider gibt es viel zu viele, die glauben, mal schnell mit einem Onlineshop das große Geld zu machen. Dummerweise kann man sich da auch den Mund fusslig reden. Im Internet gibt es massenhaft schlechte Onlineshops. Warum müssen da immer neue hinzugefügt werden? Und dann das große Staunen, weil kein Geld fließt. Mancher Shop tut schon richtig weh. Und ja, Du hast recht, den Artikel werden diejenigen, die es betrifft garantiert nicht lesen. Sollten Sie aber.

- Texterlounge

Der Artikel ist super und trifft vor allem zu. Man sollte die Zeit und das Geld für eine erste Analyse unbedingt investieren.

- Udo Boelen

Ein Artikel, den ich gerne immer und immer wieder an Bekannte weitergebe, die mit der "Flause Onlineshop" ankommen! Danke!

- Daniel

Wunderbare Unterhaltung! Klasse Artikel. Geduld und Mut ist ein guter Ratgeber, um langfristig erfolgreich sein zu können. Wir danken sehr für diesen guten Moment...

- Stefan

Super Artikel! Spricht mir aus der Seele. Erst Fakten schaffen, alles Online stellen und dann an SEO denken, weil die Kunden ausbleiben, scheint der Standard zu sein. Ich hatte sogar schon Leute, die einen Webshop mit viel Aufwand betrieben haben und nachher den ausbleibenden Kunden vorwerfen, sie würden den Aufwand nicht honorieren. Neben der Produktverliebtheit war da also die Erwartungshaltung, die Leute müssten kaufen, einfach weil Ihnen hier das Angebot gemacht wird und man doch erkennen kann, dass da Arbeitszeit investiert wurde.

- SEO-Berlin

Klasse Artikel! Diese Strategie könnte aber auch so beibehalten werden - denn durch die Konzentration auf wenige Artikel bringt das beim Einkauf einen erheblichen Mengenrabatt. Solche Einkaufspreise bekommt der Händler nicht bei 2700 Produkten. Weniger ist manchmal mehr .... Gruß Mario

- Mario Berschinski

Danke! Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Was nicht vergessen werden darf - Kunde pleite - SEO bleibt auf seinem Geld sitzen - leider schon oft passiert...

- Norbert Weber

Schöner Artikel Karl, in Zukunft werde ich diesen nur noch verschicken, anstatt mir den Mund fusselig zu reden und zum 500 mal erklären, dass ein Shop in der heutigen Zeit kein Gebilde ist, dass mal so eben ohne Ziel, Strategien umgesetzt werden sollte. Den Ansatz mit dem Prototyp hab ich auch schon recht häufig vorgeschlagen, interessanterweise kommt dann immer die Antwort zu teuer - stellt sich nur die Frage, was am Ende teurer ist einen VW Lupo oder einen Ferrari vor die Wand zu fahren. VG

- René

Ich liebe Deine Texte. Vielen Dank für diese tolle Anleitung. Viele Grüße aus Dresden Sammy

- Zimmermanns Internet & PR-Beratung

DANKE! Hätte ich nicht besser schreiben können! Wir hatten gerade eben so einen Kunden: Anfangs Feuer und Flamme. Ein Onlineshop musste her. Sofort. Als die Verkäufe ausblieben verlor er das Interesse. Da half auch keine Erklärung, Hinweise auf SEO oder Onlinemarketing. Schuld waren alle und jeder (und wir natürlich). Naja. Hier ist einfach noch eine Menge Aufklärungsarbeit nötig ...

- Schindlauer Christian

Vielen Dank für den gut geschriebenen Artikel, gleich mal an Freunde & Geschäftskontakte weitergeleitet die gerade Ihren neuen Online Shop planen und umsetzen.

- Leo

Vielen Dank. Vieles von deinem Artikel habe ich schon in der Praxis lernen dürfen.

- Thomas Krist

Vielen Dank, wirklich ein guter und sehr wahrer Artikel mit vielen hilfreichen Tipps, die so selbstverständlich scheinen und für viele doch so schwierig sind.

- Cris Wallendorf

Hallo Karl Kratz, Danke für diesen Artikel, der (wieder einmal) die Augen dafür öffnet, worauf es am Ende ankommt. Ich werde das jetzt für den Onlineshop meiner Frau einmal konsequent umsetzen. Also 3 Artikel, die gut gehen genauso wie hier beschrieben herausstellen, mit allen Mitteln bewerben und messen, was passiert. Ich werde berichten, was dabei heraus kommt :-) Viele Grüße Jürgen Schnick

- Juergen Schnick

Hallo, ein sehr toller Artikel. Ich habe meinen Shop schon quasi. Werde aber vor der Publizierung nochmal deinen Artikel beherzigen. Klingt alles logisch. Man muss nur mal darauf hingewiesen werden.

- Matthias Dobrzynski

Hallo, ein sehr guter Artikel, den hab ich mit gleich in die Fav gesetzt und teile diesen sofort mit meinen Partnern. Sehr Hilfreich, und trifft es genau auf den Punkt. Besonders der Punkt, der Bewertung durch Ex-Kunden, finde ich interessant.

- Thore Kausch

Hallo, Prototyping in Verbindung mit der Standalone Landing Page fand ich am besten für mich und werde dies versuchen in die Praxis umzusetzen und zu testen. Lieben Dank aus Tübingen und viele Grüße

- Waldorfshop - BAstelshop online und Waldorfspielzeug wie Eurythmieschuhe

Hallo Karl, sehr schön finde ich die Auswahlmöglichkeit für langen oder kurzen Text. Auch Infografiken beeindrucken mich immer sehr, da steckt sicher viel Zeit und Mühe drin! Inhaltlich ist das für einen Bekannten hoch interessant, werde ich mal weiter leiten... MfG, Britta

- Britta

Welch ein Glück, das ich (durch Zufall) auf diesen Artikel gestoßen bin. Manchmal brauch ich es einfach, dass mir jemand aus der Seele redet (oder schreibt). Weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Einen schönen Tag noch. Dieter Reif

- Dieter Reif

Autsch. Ich habe gerade mehrere Klatschen bekommen. Bin vor Kurzem mit meinem Webshop gestartet und habe gerade erfahren, was ich von Anfang an hätte besser machen sollen. (Vieles waren auch unbequeme Erinnerungen an das, was ich von meinen 1000 euphorischen Ideen schon umsetzen wollte, doch noch nicht geschafft habe) DANKE, dass dieser Artikel mich gefunden hat. DANKE für dieses ehrliche, ungeschönte (wenn auch unbequeme :-) ) Feedback. Das musste ich wohl lesen, um mir über einiges klar zu werden und meinen Shop auf Erfolgskurs zu bringen.

- Simone Domahs

Wirklich sehr schöner Artikel, der sich auch noch im Jahr 2015 zu lesen lohnt.

- Patrick Gruber

Hallo Karl, der Link mit dem Linktext: "Verkaufs-Seite" führt zu einem Server-Fehler 500. Ich denke das Unterverzeichnis ebook auf deiner landingpage-ebook Website ist nicht mehr vorhanden. Der Link ist in jeder Artikeleinstellung vorhanden.

- Thomas Lerch

Hallo, eine Frage zur Testmethode in meinem Fall für Silberschmuck. Soll ich jede Woche ein neues Produkt auf der gleichen Page anbieten (um 4-5 Resultate zu haben) oder soll ich mit zeitlichen Abständen in jedem beworbenen Medium mehrere Produkte bewerben und sehen, welches am besten nachgefragt wird? Oder wie kann das "Reproduziere diese Schritte für drei, vier, fünf weitere Produkte" gemeint sein? über eine Hilfestellung Wäre ich dankbar.

- Richi

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