Stilregeln: karlkratz.de Content
Grundregeln
- Keine Gedankenstriche. Kein Halbgeviertstrich, kein Geviertstrich, kein Minuszeichen als Trenner. Sätze umformulieren, Kommas oder Doppelpunkte verwenden.
- Bindestriche nur in Komposita. Erlaubt: SQL-Datenbank, KI-Guru, Pro-Tipp. Verboten: als Ersatz für Gedankenstriche oder als Aufzählungszeichen.
- Aufzählungen immer als HTML-Listen. Niemals inline mit Kommas oder Semikolons aufzählen, wenn es mehr als zwei Punkte sind.
- Umlaute sauber setzen. ä, ö, ü, ß. Niemals ae, oe, ue, ss. Auch nicht in Überschriften oder Metadaten.
- Korrekte deutsche Komposita. Kosinusähnlichkeit, nicht Kosinus Ähnlichkeit. Vektordatenbank, nicht Vektor Datenbank. Im Zweifel: Duden.
- Gerade Anführungszeichen. Immer "..." verwenden. Keine typographischen Anführungszeichen wie „..." oder "...".
Tonalität
- Warm, einladend, fachlich. Der Leser ist ein kluger Mensch, der etwas Neues lernt. Nicht belehren, nicht korrigieren, sondern begleiten.
- Persönlichkeit ja, Zynismus nein. Erlaubt: augenzwinkernde Formulierungen, lebendige Bilder, Humor. Verboten: Sarkasmus, herablassende Wendungen, Besserwisserei.
- Keine belehrenden Wendungen. Verboten: "Die Lösung ist einfach:", "Das ist trivial", "Natürlich muss man...". Diese Formulierungen werten den Leser ab.
- Keine wegwerfenden Schlüsse. Verboten: "Einmal konfiguriert, läuft es." Stattdessen: konkreten Nutzen benennen oder nächsten Schritt anbieten.
- In Möglichkeitsräumen formulieren. Keine paternalistischen Anweisungen. Statt "Du solltest", "Du musst", "Du brauchst": "kann sich mal anschauen", "lässt sich", "eine Möglichkeit ist". Der Leser entscheidet selbst.
- Keine negativen oder korrigierenden H2-Aufhänger. Schlecht: "Nicht egal wie man misst". Gut: "Gleich und doch nicht gleich". Der Aufhänger soll neugierig machen, nicht belehren.
- Du-Ansprache. Durchgängig. Kein Sie, kein Man, kein Passiv wo Du möglich ist.
Struktur pro Kapitel
- H2: Sprechender Einstieg + Fachbegriff. Kein trockener Fachbegriff allein. Stattdessen ein kurzer, lebendiger Aufhänger vor dem Doppelpunkt. Beispiel: "Immer wieder gerne: Falsches Einbettungsmodell oder falsche Einstellungen". Kreative oder visuelle Aufhänger sind auch erlaubt (z.B. "----8<---*snip*----").
- Kontextbrücke. Erster Absatz erklärt, woher der Leser kommt und warum dieses Thema jetzt relevant ist. Nicht direkt ins Problem springen.
- Problem schildern. Aus der Perspektive des Lesers: Was passiert, wenn man es falsch macht? Konkret, nachvollziehbar, ohne Dramatisierung.
- Lösung oder Einordnung. Was stattdessen tun? Konkrete Schritte, Tools, Einstellungen benennen.
- Pro-Tipp (optional). Querverweis auf verwandten Beitrag, Tool oder weiterführende Ressource. Format: "Pro-Tipp: ..." mit Link.
Einstiegsblöcke
- Hedging-Marker im Einstieg sind Pflicht. Begriffe wie (ideal), (stark vereinfacht), (im Normalfall) machen den Anspruchsgrad sichtbar. Ein Einstiegsblock zeigt nicht die volle Wahrheit, sondern markiert seinen Vereinfachungsgrad.
- Keine englischen Fachbegriff-Klammern im Einstieg. IMAP, MIME, LLM, Embedding etc. gehören in das jeweilige Detailkapitel. Im Onboarding genügen die deutschen Bezeichnungen Mailserver, Email, Sprachmodell, Vektorsuche. Die Klammer-Notation (en: ...) folgt erst im Tiefenkapitel.
- Beispiele realistisch komplett. Beispieldaten sind Anrede plus Inhalt plus Grußformel plus Absender, kein zitierter Mittelteil. Personennamen statt anonym. Selbstreferenz zum Thema (Modul "Email-RAG-KI") statt Phantasiezahlen (Modul 3).
- Klassifikationsdimensionen explizit aufschlüsseln. Statt eines Beispieltupels (Frage, Bestandskunde, niedrige Komplexität) pro Dimension eine eigene Klammer-Aufzählung mit drei Punkten als Abschluss-Signal: Was ist es (Frage, Information, ...), wer schreibt (Neu, Bestandskunde, VIP, ...), welche Komplexität hat das Thema, ...
- Kritische Constraints visuell hervorheben. Sicherheitsrelevante Negationen werden mit Wichtig: plus Großschreibung des Negationsworts ausgezeichnet. Beispiel: Wichtig: Es erfolgt KEIN automatischer Versand. Versteckt im Fließtext signalisiert dem Leser irrtümlich Beliebigkeit.
- Frage statt Ankündigungs-Doppelpunkt. Brücke zur Liste als rhetorische Frage formulieren: Was passiert, wenn ...? statt Was das System tut: als Aussage. Die Frage öffnet, der Doppelpunkt schließt.
Fachbegriffe
- Deutsche Bezeichnung führt, englischer Fachbegriff in Klammern. Format: Einbettungsmodell (en: Embedding Model). Beim ersten Vorkommen im Kapitel.
- Erklärung im Fließtext. Keine Fußnoten, kein Glossarverweis. Der Fachbegriff wird dort erklärt, wo er zum ersten Mal auftaucht.
- Fachlich präzise. Dimensionen statt Zahlen. Sammlung statt Collection (es sei denn als en: Ergänzung). Kontextfenster statt Context Window.
Formatierung
- Keine Nummerierung in H2. Kapitelreihenfolge ergibt sich aus der Page-Struktur, nicht aus vorangestellten Ziffern.
- Keine Trennlinien. Kein <hr>, keine horizontalen Linien. Kapitelgrenzen ergeben sich durch die Chapter-Struktur.
- Fettdruck sparsam. Nur für Schlüsselbegriffe bei der ersten Nennung oder für Betonungen, die den Lesefluss unterstützen.
Visualisierungen
- Diagramme im Diagram-System. Statische Visualisierungen als class="diagram" mit d-box, d-arrow, d-sub Elementen. Responsive durch data-width Skalierung.
- Animationen im K-Anim-System. Canvas-Animationen via . Config in Views/comp/k-anim/, JS in public/assets/js/k/anims/.
- Farben nur aus dem Diagram-Farbsystem. blau (#21588F), rosa (#966489), teal (#1a7a6d), gold (#8a7030), gruen (#3d6911), rot (#a63d40), muted (#888888), orange (#b8651a), braun (#8b6845). CSS-Variablen: --d-blau, --d-rosa etc. Keine eigenen Farben erfinden.
- Animationen nutzen Diagram-Farben. K-Anim-Visualisierungen lesen --d-* CSS-Variablen. Gleiche Schriftgrößen (13px/600 Label, 10px/400 Sub), gleicher Border-Radius (8px), gleiche Responsive-Breite (100%).
- Reduced Motion Support. Jede Animation prüft prefers-reduced-motion:reduce und zeigt dann einen statischen Fallback.
Verlinkung und CTAs
- CTAs auf Page-Ebene.
und werden zwischen Chapter-Referenzen in der Page platziert, nicht innerhalb von Chapters.
Für alle, die wirklich mehr wissen und umsetzen möchten ...
Zur KI-Gemeinschaft » - Pro-Tipps mit Links. Querverweise auf verwandte Beiträge, Tools oder Dokumentation. Immer als Fließtext mit <a href>, nie als nackte URL.
- Interne Links relativ. Format: <a href="/slug">Linktext</a>. Keine absoluten URLs für interne Seiten.
Content-Architektur
- Pro H2 ein eigenes Chapter. Jede inhaltliche Sektion ist ein eigenständiges Chapter in der Datenbank. Ermöglicht Wiederverwendung und granulare Zugangskontrolle.
- Sprechende Slugs. Chapter-Slugs leiten sich vom H2-Thema ab: ki-rag-haeufige-fehler-drei-schichten-architektur. Niemals Nummern oder generische Namen wie section-1.
- Page-Content ist Komposition. Die Page enthält Frontmatter, Components (head, header, footer, diagram-renderer, k-anim-init) und Referenzen. Der eigentliche Inhalt lebt in den Chapters.
- Frontmatter-Felder. Pflicht: title, description, format. Optional: og_title, og_description, og_image, canonical, robots, access_level.