Geschäftsprozess

Ein Geschäftsprozess ist eine strukturierte Abfolge von Aktivitäten, die ein definiertes Ziel im Unternehmen erreichen. Er verbindet Menschen, Systeme und Ressourcen zu einem wiederholbaren Ablauf mit messbarem Ergebnis.

Das Prinzip funktioniert in fünf Schritten: 1. Ein Auslöser startet den Prozess, etwa eine Kundenbestellung. 2. Definierte Aktivitäten werden in festgelegter Reihenfolge durchgeführt, wobei jede Aktivität einen Input verarbeitet und einen Output erzeugt. 3. Entscheidungspunkte bestimmen den weiteren Verlauf. 4. Übergaben zwischen Abteilungen erfolgen an definierten Schnittstellen. 5. Das Ergebnis wird dokumentiert und der Prozess endet mit einem abgeschlossenen Zustand.

Ein Kunde bestellt in Deinem Online-Shop. Der Bestellprozess prüft automatisch die Verfügbarkeit, reserviert die Ware, erzeugt eine Rechnung, informiert das Lager und aktualisiert den Lagerbestand. Jeder dieser Schritte folgt klaren Regeln. Fällt ein Artikel aus, greift eine Alternative. Am Ende erhält der Kunde seine Versandbestätigung, ohne dass jemand manuell eingreifen musste.

Für Dein Unternehmen bedeutet ein dokumentierter Geschäftsprozess: Klarheit über Verantwortlichkeiten, Grundlage für Optimierung und Voraussetzung für Automatisierung. Ohne definierte Prozesse bleibt KI ein Werkzeug ohne Einsatzort.

Geschäftsprozesse begegnen Dir bei der Auftragsabwicklung, im Kundenservice, bei der Rechnungsstellung und im Personalwesen. Überall dort, wo Arbeit standardisiert und wiederholbar ablaufen soll.

Geschäftsprozesse bilden den Ansatzpunkt für Prozess-Mining, Workflow-Automatisierung und KI-Integration. Sie hängen eng mit Prozessoptimierung und digitaler Transformation zusammen.


Karl Kratz · 11.11.2025 (aktualisiert 20.01.2026)

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